Wilmas Tierärztin Nr. 1 von 2008 - 2015

Das anfängliche Vertrauen in diese Tierärztin bzw. Tierarztpraxis ..............................endete in Fassungslosigkeit



Wilmas Impfung erfolgte, u.a., im Jahr 2011 am 26.02.2011 ( SHPPI + LT ) und am 18.03.2011  ( Lepto + SHPPI )
also innerhalb von ca. drei Wochen wurde Wilma 2x geimpft.

Im Jahr 2012 hatte Wilma eine schwere Gebärmutterentzündung, also folgte Kastration.

Im Jahr 2014 bekam Wilma die letzte Impfung ( SHPPI + L4 ) nach dieser Impfung ging es Wilma so schlecht, hohes Fieber, ganz abgeschlagen, lethargisch, ich dachte sie stirbt.
Ab 2014 habe ich die Impfungen eingestellt.

Im August 2015 bekam Wilma von mir Exspot 1,0 ml in den Nacken geträufelt. Ich war der Meinung sie hatte sich Flöhe eingefangen. Bin dann am nächsten Tag mit ihr zum Tierarzt.
Der verabreichte ihr eine Injektion/Melosolute. Eine Wurmkur "Milpro" habe ich für Wilma mitgenommen.

Ungefähr 6 Wochen später hatte Wilma gerötete Haut, ich vermutete eine Flohkotallergie ( Heute bin ich mir sicher, es war eine Reaktion auf die Medikamente, beweisen konnte ich es nicht )
Blöd wie ich war, wieder mit Wilma zum Tierarzt. Ich machte mir Sorgen, wollte nicht, dass sie leidet. Beim Tierarzt wurde dann Blut abgenommen und reichlich Medikamente
eingesetzt. Duphamox LA, Clavaseptin, Apoquel, Advocate 250 mg, Isaderm-Gel.
Nach 2 1/2 Tagen, beim Spaziergang fing sie an ganz stark zu speicheln, dicke weisse Flüssigkeit quoll aus ihrem Mund und die Pupillen war riesengroß. Alles nach Einnahme dieser Medikamente. Von diesem Tag an hatte Wilma einen Sehverlust erlitten.
Der Tierarzt besprach einen Tag später mit mir die Blutergebnisse. Weil die Retikulozyten erhöht waren, folgten weitere Blutuntersuchungen. Ultraschall der Leber ergab vergrößerte Leber und schlechte Leberwerte. ( Kein Wunder nach dieser Medikamentengabe ).
Die weiteren Blutuntersuchungen ergaben dann die Diagnose "Morbus Addison". Es sollte ein EKG durchgeführt werden um die T-Zacke zu kontrollieren. In der Zwischenzeit sollte ich
"Florinef" aus der Apotheke besorgen, für Wilma. "Florinef" ist aber in Deutschland nicht erhältlich, das muss bestellt werden über eine "Auslandsapotheke" und dauert ein paar Tage.
Diese Information hat mir die Tierarztpraxis vorenthalten. Als ich wieder in der Tierarztpraxis ankam, wurde mir gesagt die T-Zacke ist in Ordnung, keine Auffälligkeiten im EKG.
Letztendlich stand aber die Diagnose "Morbus Addison" im Raum. Plötzlich hatte die Tierarztpraxis aber "Florinef" doch noch in ihrem Kühlschrank gefunden, obwohl vorher behauptet wurde, es ist nicht vorrätig und schickte mich in die Apotheke. ( Warum auch immer )
Wilma nahm nun 2 Monate "Florinef" zu sich. Medikation bei "Morbus Addison".??
"Florinef" ist ein Präparat aus der Humanmedizin, in Deutschland nicht erhältlich.
Mich erschlich ein komisches Gefühl und holte eine Zweitmeinung ein. Ergebnis: " kein Morbus Addison". Also hat mein Westiemädchen Wilma nicht nur den Sehverlust erlitten, nein, auch noch 2 Monate "Florinef" = Fludrocortison eingenommen, weil eine Fehldiagnose gestellt wurde.

Ich reichte Beschwerde ein bei der Tierärztekammer. Die Stellungnahme aus dieser Tierarztpraxis haute mich um. Es wurde behauptet, das EKG bei Wilma wurde nicht durchgeführt, weil es von mir abgelehnt wurde. Die EKG-Untersuchung steht nur "fälschlicherweise" auf der Rechnung. Zwischenzeitlich, als man mich in die Apotheke geschickt hat, hätte Wilma eine Injektion "Dexamethason" erhalten.
Ich forderte die Patientenakte von Wilma beim Tierarzt an.

Die EKG-Untersuchung steht auf der Rechnung, ist auch von mir bezahlt worden.
Die EKG-Untersuchung steht in der Patientenakte von Wilma. Die Anfangsbuchstaben von dem Tierarzt stehen davor.


Warum wird die EKG-Untersuchung bei Wilma so vehement abgestritten?

Die Injektion "Dexamethason", die Wilma angeblich bekommen  hat, steht weder auf der Rechnung noch in der Patientenakte.
Warum wird diese Injektion nirgendwo aufgeführt?


Da die Behauptung des Tierarztes, das EKG wurde nicht durchgeführt, so im Schreiben an die Tierärztekammer steht, war ich doch sehr verwundert, da mir der Betrag nicht erstattet worden ist innerhalb von 2 Jahren.
Die Patientenakte ( ich erwähnte es schon ) wurde mir jetzt zugeschickt,  die EKG-Untersuchung von Wilma wird dort eindeutig aufgeführt. In dem Schreiben an die Tierärztekammer hat der Tierarzt behauptet, die EKG-Untersuchung wurde nicht durchgeführt, ich hätte es abgelehnt.

Warum wird hier gelogen, was hat der Tierarzt zu verbergen?

Heute, am 09.03.2018, habe ich den Tierarzt aufgefordert mir das Ergebnis der EKG-Untersuchung mitzuteilen.

https://compendium.ch/mpro/mnr/26496/html/de#7250 = Aufklärung über "Florinef"- in Deutschland nicht erhältlich

Fazit: Wilma hat einen Sehverlust erlitten und mußte unter der Fehldiagnose "Morbus Addison" leiden.

Alle von mir aufgestellten Behauptungen entsprechen der Wahrheit und kann ich belegen.