Meine Westiehündin wurde mit Medikamenten behandelt die für Hunde nicht zugelassen sind.
 
 

Finadyne RPS 83 mg/ml = Flunixin = ist ein Derivat der Nikotinsäure und gehört zur Gruppe der Fenamate.
Nikotinsäure = Unerwünschte Wirkungen:
Kardiovaskuläres System/Haut =
Der Begriff Flushing beschreibt ein Gefühl von Brennen, Juckreiz und Kitzeln, begleitet von einer geröteten Haut.. Dabei handelt es sich um die Folgen einer kutanen
Vasodilatation.
Einige Tage nach der Injektion "Finadyne RPS 83 mg/ml" entwickelte meine Westiehündin gerötete Haut. Die Dosierung wurde auf der Dokumentation nicht angegeben,
zumindest nicht eindeutig erkennbar ob es 1 ml gewesen ist.
Das Körpergewicht der Tiere ist genau zu ermitteln um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, für Rinder, Pferde und Schweine.
Wilma war aber ein kleines Westiemädchen, also ein Hund.
Es ist nicht für Hunde zugelassen.
Im Internet genau nachzulesen unter: CliniPharm/Vet/Tierarzneimittel

Zeitgleich bekam sie Cefaseptin 300 mg ( Antibiotikum ) Cephalosporine

Am 19. 10. 2017 wurde auf meinen Wunsch ihr Herz abgehört. Ein Herzgeräusch wurde festgestellt.

Am 25. 10. 2017 bekam sie u.a. wieder "Finadyne RPS 83 mg/ml" injiziert, trotz festgestelltem Herzgeräusch. Das ist kontraindiziert.

Nikotinsäure: chronische Toxizität

Beim Hund bewirken 2/kg/Tag Nikotinsäure blutigen Stuhl und Konvulsionen bis zum Tod. ( Fettmann 2001 b )

 

Finadyne RPS 83 mg ( Nichtsteroidaler Entzündungshemmer )
Zugelassen für: Rinder, Pferde,Schweine ( keine Zulassung für Hunde )

Finadyne Canis ad us. vet. Injektionslösung für Hunde seit 12/2003 hat es in der Schweiz keine Zulassung mehr, es darf nicht mehr verkauft werden.


Finadyne 16,6 für Hunde ist seit 2013  in Deutschland nicht mehr zugelassen. Also 10 Jahre später.





Risiken und Nebenwirkungen von Entzündungshemmern

Die Einnahme von Entzündungshemmern birgt auch Risiken in sich. So haben NSAID`s mehr Nebenwirkungen als die einfachen Schmerzmedikamente. Die häufigsten Nebenwirkungen sind dabei Magen- und Darmbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Feuchtigkeitsansammlungen und der Verlangsamung der Blutgerinnung. Außerdem
können Magengeschwüre entstehen und Nierenfunktionsstörungen auftreten falls Nierenbeschwerden schon aufgetreten sind.
Im Falle einer Herzinsuffiziens wird von der Einnnahme dringend abgeraten. Diese Mittel steigern nämlich das Risiko einer Herzinsuffiziens oder einer Intensivierung der Beschwerden.


Toxisches Prinzip

Die antiphlogistische, analgetische und antipyretische Wirkungen beruhen auf der Hemmung der Prostaglandinsynthese durch Blockierung der Cyclooxygenasen (COX-1 und/oder
COX-2). Alle nichtsteroidalen Antiphlogistika dürfen nur für einen begrenzten Zeitraum angewendet werden, eine längere Therapie ist wegen den gravierenden Nebenwirkungen nicht
möglich. Unterschiedliche Mechanismen verursachen die Toxizität der nichtsteroidalen Antiphlogistika.


Dagegen besteht eine absolute Kontraindikation für die gleichzeitige Verabreichung von NSAID`S und Glucocorticoiden, da es zu schweren gastrointestinalen Nebenwirkungen kommen kann.  Dexamethason "belapharm" gehört zu den langwirkenden GK. mit einer Halbwertszeit von über 36 Stunden